Was haben Geschenke mit Deiner Liebessprache zu tun?

Von Mariam Wienen | Die Sprachen der Liebe

Jun 18

"Eine Rose sagt oft mehr aus als 1000 Worte!"

Früher dachte ich immer, dass das für Jeden so ist. Das ein paar schöne Blumen oder ein anderes Geschenk, was von Herzen kommt, doch jedem Menschen zeigen, wie wichtig er Einem ist. Es hat lange gedauert, zu verstehen, dass das nicht so ist.

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Mein Mann z.B. braucht nicht ständig Geschenke oder kleine Aufmerksamkeiten. 

Er braucht es,  dass ich ihn lobe und sage, wie toll er Dinge gemacht hat. 

Das war am Anfang oft sehr holperig, weil ich mich nur geliebt gefühlt habe, wenn er mir Geschenke gemacht hat, wo ich das Gefühl hatte, sie kommen von Herzen.

Ich habe mal bitterlich geweint, weil ich um Mitternacht keine Rosen zu meinem Geburtstag bekam.

​​​​Da war auch egal, dass er die schönen Ohrringe besorgt hatte. Für mich war es ganz schlimm, dass er keine Mitternachtszeromonie vorbereitet hatte. Der arme Kerl verstand die Welt nicht mehr und ich war gefangen in meinem Film und fühlte mich nicht geliebt. 

Bis mir wieder bewusst wurde, dass es verschiedene Liebessprachen gibt.

So wie ich mich nicht geliebt fühlte, weil er mir keine Blumen besorgt hatte, fühlte er sich nicht geliebt, weil ich ihm kein Lob dafür gab, dass er sich auf andere Weise Mühe gemacht hatte. Auch wenn ich ihm am nächsten Tag lobte, was er alles sonst so gemacht hatte, blieb der bittere Beigeschmack. Sowohl bei ihm, als auch bei mir. 

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Im nächsten Jahr war dann fast nochmal das gleiche Spiel...

er dachte, dass er mit mir in Bangkok, zum Bon Jovi Konzert gehen würde, doch ein bombastisches Geschenk sei. Ich aber sah das ganz anders. Denn schließlich hatten wir die Karten ja aus unserer gemeinsamen Kasse bezahlt. Für mich war das also kein Geschenk. Ich war stinksauer, dass er dieses Jahr um Mitternacht wieder nichts vorbereitet hatte. Er kaufte mir zwar Blumen aber das auch erst auf den letzten Drücker.  Für mich war es einfach furchtbar, dass er meinem Geburtstag wieder nicht genug Priorität gab.

Wieder lies ich ihn meine Zurückweisung spüren!

Gott sei Dank habe ich mich selbst schnell wieder beruhigt und wir hatten noch eine tolle Nacht über den Dächern Bangkoks. Wieso mein Geburtstag dann doch noch ein Lottogewinn wurde und was es mit der Sprache Zeit zu tun hat, verrate ich Dir im nächsten Blog Artikel. Die Frage die ich mir aber dann irgendwann stellte war, wieso habe ich die Liebe daran gemessen, ob mir mein Mann Blumen schenkt oder nicht? Und wieso hat er sich immer wieder zurückgewiesen gefühlt, wenn ich ihm keinen Lob geschenkt habe?

Die Antwort war ganz einfach...

wir sprechen einfach zwei verschiedene Liebessprachen. Ich spreche die Sprache der Geschenke und er die Sprache des Lobes. Das zu wissen war eine Sache, doch das auch in der Realität zu verstehen, einen ganz Andere.

Plötzlich wurde mir bewusst, wie oft ich auf Männer reingefallen bin, die mich mit Geschenken geködert hatten.

Wie oft war es schon Aus mit einigen Männern, weil wir wirklich nicht zusammen passten. Doch dann kamen ein paar Blumen gepaart mit Trännchen und schwups hatten sie mich wieder um den Finger gewickelt. Mit einem bin ich sogar zusammengezogen, ein Anderer war psychisch sehr instabil und ich ließ ihn immer wieder rein und gab ihm immer wieder erneute Chancen.

Und das nur, weil er mir ein paar Blumen schickte.

Eigentlich purer Wahnsinn, wenn ich darüber nachdenke, wie diese Männer mich ansonsten behandelt haben.

Und nun hatte ich einen Mann der mich liebte, auf den ich mich verlassen konnte und machte seine Liebe an ein paar Blumen fest. 

Als Coach ging ich dem ganzen auf die Spur, denn ich hatte überhaupt keine Lust, mich ständig davon steuern zulassen. Und die Liebe meines Mannes daran festzumachen. Und noch schlimmer, ihm das Gefühl zu geben, er sei nicht gut genug für mich.

Die 5 Liebessprachen von Gary Chapman kannte ich bereits. 

Als Coach habe ich sie mehr als einmal im Coaching angewandt und damit die ein oder anderen Missverständnisse in der Welt meiner Coachees aus der Welt räumen können. Denn diese Sprachen sind nicht nur auf die Liebe anzuwenden, sondern auch auf Freundschaft, Eltern, Kinder, Arbeit und überall da, wo sonst noch Zwischenmenschliche Beziehungen entstehen. Doch wieso klappte es bei mir nicht? Wieso hatte ich da anscheinend trotz meines Wissens einen blinden Fleck?

Die Antwort lag in meiner Kindheit!

Gemeinsam mit meinem Mann führte ich viele Gespräche darüber und wir gingen dem Ganzen auf den Grund. Woran lag es, dass manchmal einfach die Sicherungen bei mir durch knallten? Ich überlegte, wie sich Liebe in meiner Kindheit widerspiegelte. Wir bekamen oft Geschenke, obwohl wir eigentlich nicht viel Geld hatten, spielten diese eine große Rolle. 

Aber nicht nur um Liebe zu geben, sondern auch um sie zu nehmen.

Plötzlich war ein Bild wieder ganz klar vor meinem inneren Auge. Damals waren die schönen, kuschligen Decken  von meinen Großeltern, zu Weihnachten schon bestellt worden. Jeder von uns drei Geschwistern sollte Eine bekommen. Doch dann hat mein Bruder irgendwas gemacht und meine Großeltern beschlossen, seine Decke wieder zurückzuschicken. Meine Mutter beschloss kurzerhand, dass dann niemand eine Decke bekommt.

Die Liebe wurde über Geschenke ausgedrückt... 

So wie  meine Großeltern meinem Bruder die Liebe damit entzogen, tat meine Mutter das Gleiche mit ihnen. So fand dann halt kein gemeinsames Weihnachtsfest statt. Die Decken kaufte sie uns dann selbst. Doch das Gefühl, einer von uns wird nicht geliebt, blieb.

Doch war das wirklich Liebe?

Nein, es war Macht die da eine Rolle spielte und die wir Kinder zu spüren bekamen. Genau solche Situationen haben sich in mein Gehirn eingebrannt. Und ich weiß noch, dass ich als ich mit 17 auszog, zum 18 Geburtstag ein gebrauchtes Parfum von meiner Mutter bekam, mit den Worten, dass sie das eh nicht mag. 

Das schmerzte damals sehr...

auch wenn mir heute klar ist, dass sie einfach ihre Gefühle nicht anders ausdrücken konnte. Sie war verletzt, dass ich gegangen bin. Als ich das alles reflektierte, merkte ich plötzlich, dass es mir gar nicht so um das Schenken geht, sondern viel mehr um das Nichtschenken. 

Immer wenn ich nichts bekam, war ich wieder jung und hilflos.

Und genau diese Gefühle wurden dann in mir ausgelöst und feuerte Erinnerungen ab. Dominik hatte damit eigentlich gar nichts zu tun. Er war nur der der es abbekam. Mir war auch klar, wieso die Anderen Männer mich damit so ködern konnten und wieso ich mich endlich geliebt fühlte. Ich spielte einfach meine Jugend immer und immer wieder ab.

Also setzte ich mich noch mehr mit den 5 Liebessprachen auseinander.

Ich ging auf die Suche. Löste auf, was mit Geschenken verbunden war und befreite mich so von alten Lasten. Mir fiel plötzlich auf, dass ich mir gar keine eigenen Geschenke machte. Stattdessen wartete ich darauf, dass mir jemand Anders zeigte, dass ich es Wert sei geliebt zu werden. 

Also fing ich an mir selbst Blumen zu kaufen, wenn ich welche haben wollte!

Gleiches gilt auch für Konzertkarten und alles Andere was ich haben will. Ich freue mich immer noch über Geschenke, die von Herzen kommen, doch es ist für mich nicht mehr so wichtig und vor Allem fühle ich mich nicht mehr nicht geliebt, wenn sie mal ausbleiben.

Stattdessen fühle mich mich noch ein Stückchen mehr geliebt...

wenn sich jemand Gedanken darüber macht, womit er mir eine wirkliche Freude machen kann. Das ist ein großer Unterschied und bringt mir innere Freiheit. Erkannt zu haben, dass da noch was aus meiner Kindheit und Jugend hing, gab mir die Möglichkeit, dass Ganze aufzulösen.

Nur die Bücher zu den Sprachen zu lesen, brachte nicht viel...

denn auch wenn sie wirklich toll sind und einem einen super Überblick über die Sprachen der Liebe geben, ersetzen sie nicht das Auseinandersetzen mit der eigenen Sprache. Für mich dreht sich bei den Büchern viel im Außen. Doch wieso wir es als Mangel empfinden, bleibt auf der Strecke. Denn das kann ein Buch auch gar nicht lösen.

Doch es ist wichtig, dass wir uns selbst die Liebe geben, die uns fehlt.

Denn dann fühlen wir uns von uns geliebt und tragen einen Liebestank in uns, der immer bis zu einem guten Maß gefüllt ist. Genau dafür müssen wir aber rausfinden, wieso wir so abhängig sind, von dem Verhalten Anderer und was es mit unserer Liebessprache auf sich hat.

Mir liegt es am Herzen, dass Menschen sich selbst mehr lieben!

Denn genau dann, wird die Welt ein Stück ruhiger, jeder Einzelne zufriedener und Kinder wachsen glücklicher auf, weil Ihre Eltern lernen, was diese brauchen. 

Du fragst Dich, was die Anderen Sprachen sind? 

Dazu gibt es eigene Artikel! Am besten meldest Du Dich gleich für meinen Newsletter an, damit Du keinen von diesen verpasst! Morgen geht es schon weiter! 

Ein Geschenk für mich an Dich!

Deswegen habe ich ein ganz wunderbares Webinar entwickelt, was ich am Sonntag den 24.06.18 um 20 Uhr einmalig live halten werde. Es gibt Dir Aufschluss darüber, wieso Du Dich in der Vergangenheit nicht geliebt gefühlt hast und wieso es doch so wahr. Du wirst Dir ein ganzes Stück näher kommen und auch verstehen, wie es sich anfühlt, diese Liebe, die da war zu spüren.

Auch mein Test zu den Liebessprachen, wird Dir weiterhelfen!

Denn hier findest Du raus, welche Liebessprache Deine ist. Damit wirst Du Dich schon ein ganzes Stück besser verstehen können.

MEIN TIPP FÜR DICH

Werde Dir bewusst, dass jeder seine eigene Liebessprache spricht! Das bedeutet auch, nur weil Du Dich nicht geliebt fühlst, heißt es noch lange nicht, dass der Andere Dich nicht liebt.

Lass Dich nicht ködern, nur weil jemand Deinen Mangel auffüllt! Denn genau das passiert oft da draußen. Wir rennen einem Phantom hinterher, weil wir von diesem immer wieder kleine Brocken hingeworfen bekommen.

Werde Dir bewusst, dass Du den Mangel nur in Dir auflösen kannst!  Ansonsten läufst Du einfach ständig der Liebe hinterher und Dein inneres Kind weint, sobald die Geschenke ausbleiben.

Schenke Dir doch mal selbst Etwas!  Und finde raus, wie sich das anfühlt!

Melde Dich unbedingt zu meinem Quiz und Webinar an und erfahre mehr über Deine Liebessprachen!  Denn nur wenn Du Dich selbst besser verstehst, können Dich auch Andere verstehen.

MEINE ERKENNTNIS FÜR MICH:

Seit ich mich nicht mehr abhängig mache von den Geschenken Anderer, bin ich noch mehr in der Fülle. Statt auf Geschenke zu warten, kaufe ich mir sie selbst und gönne mir gute Zeiten. Seit ich das mache, läuft nicht nur meine Ehe besser, sondern auch andere zwischenmenschliche Beziehungen. Denn ich habe auch gelernt, die Sprachen der Anderen zu sprechen.

Ich freue mich, dass heutzutage eine ganz andere Sprache plötzlich Gewicht in meinem Leben bekommen hat. Doch wieso die Sprache der Zärtlichkeit und geschenkter Zeit heute viel wichtiger sind, darüber morgen mehr. 

 


Deine Mariam

  • […] Denn irgendwann hat sich in der Kindheit ein Muster eingebettet. Du hast vielleicht nur Lob bekommen, wenn Du etwas geleistet hast. Geschenke erhalten, statt einer Umarmung und statt das Du Hilfe bekommen hast, wurdest Du vielleicht angeschrien, wenn Du etwas nicht auf die Reihe bekommen hast. Vielleicht hast Du auch oft alleine sein müssen, weil Deine Eltern viel gearbeitet haben oder nie genug Anerkennung erhalten, weil ein Geschwisterteil immer besser war, als Du. Vielleicht wurdest Du mit Geschenken belohnt oder bestraft und denkst, dass ist heute immer noch so, wenn Dir jemand etwas nicht schenkt. Ich habe dazu auch schon einen ausführlichen Blog Artikel geschrieben, schau mal hier: […]

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