Denise Kuchta

Starfotografin, Geschäftspartnerin von Mariam 

Motto: I run my life. Ich male mir die Welt, wie sie mir gefällt.

Als Denise im Sommer 2018 beschließt, mit Calvin Hollywood ins Business Boot Camp nach Kapstadt zu fliegen, hofft sie noch, dass sich ihr Business nach vorne bewegt und sich was verändert. Innerlich spürt sie auch, dass sie diese Reise unbedingt antreten muss. Doch dass sie dort auf Mariam trifft und sie nur wenige Monate später wirklich anfängt, nach ihrem Lebensmotto zu leben, hätte sie nicht gedacht. 

Denise und Mariam beschließen schon, bevor sie sich überhaupt kennen, eine gemeinsame Airbnb Wohnung zu nehmen und die Zeit in Kapstadt noch um eine Woche zu verlängern. Was bietet sich da mehr an, als auch eine intensive Foto- und Coaching-Session zu machen. Genau das macht Denise bewusst: Sie muss weitergehen, in ihr schlummert Großes und sie ist gerade einfach gefangen in ihrer Beziehung, die eigentlich nur der falschen Sicherheit dient. Immer noch hängt sie fest in der Gegend von Ibbenbüren, wo sie als Einzelkind bei ihrer Mutter aufgewachsen ist. Doch eigentlich träumt sie von der großen Welt. Genug Fotoaufträge hat sie schon, sie ist Fotografin für den Bachelor, den Starfriseur, Cenk Yesil. Ihre Fotos tauchen in renommierten Fachzeitschriften, wie „Estetica“ „Tophair“ sowie „Friseurwelt“ auf. Doch sie traut sich noch nicht ganz, wirklich durchzustarten. In Kapstadt ist sie eigentlich, weil sie beschlossen hat, Hundefotografin zu werden. Doch dann entdeckt sie durch einen Zufall ihre eigentliche Leidenschaft, die sie zur Fotografie geführt hat, wieder.
Doch dazu mehr unten.

Mariam und Denise haben eine ganz besondere Bindung zueinander, sie fühlen sich sehr verbunden und doch vogelfrei. Denise ist der Mensch, der Mariam in der Zeit der Trennung und auch als ihr Vater stirbt, ganz nahesteht und ihr den Rücken stärkt. Mariam sagt: “Als ich Denise sagte, dass wir uns trennen und dass dies eine schwere Zeit wird und ich verstehen kann, wenn sie erst wieder später einsteigt, war ihre Antwort - “Ich glaube an Dich! Und ich stehe das mit Dir gemeinsam durch! Später werde ich zurückschauen und sagen können, dass ich dabei war, als es entscheidend war! Wir schreiben jetzt Geschichte!” - Das hat mich so tief berührt und mir so viel Kraft gegeben. Was für eine Frau, mir da zur Unterstützung geschickt wurde, Wahnsinn.”

Als Trennungskind lernt sie früh, auf eigenen Beinen zu stehen und die Welt positiv zu sehen. 

Als ihre Eltern sich im Alter von 8 Jahren trennen, beschließt sie, ihr Pippi-Langstrumpf-Motto zu leben und die Welt bunt und bereichernd zu betrachten. Statt traurig zu sein, dass sie nicht gemeinsam mit ihren Eltern Weihnachten feiern kann, freut sie sich, dass sie zweimal Bescherung feiern kann. Aber auch das gemeinsame Weihnachten mit den Partnern der Eltern genießt sie. Zwei Kinderzimmer sind für sie auch eine Bereicherung. Diese Flexibilität in der Kindheit macht Denise‘ Arbeit zu etwas ganz Besonderem. Denn der ständige Wechsel - auch von den Partnern der Eltern - hat in ihr eine Empathie geweckt und entwickelt, die sie in Menschen einfühlen lässt. Genau das machen dann ihre wunderbaren Fotos aus. Sie setzt Menschen in Szene und bringt die Schönheit an das Tageslicht. Aber auch das Tanzen begleitet sie immer wieder im Leben. Bereits mit 5 hat sie diese Leidenschaft neben der Fotografie.

Früh übt sich

Für Denise steht schon früh fest, Fotografie ist ihr Leben und bekommt den Hauptfokus. Während andere in der Schule sich für Spielekonsolen oder Kleidung interessieren, investiert sie in eine Spiegelreflexkamera und gestaltet mit ihren Freundinnen Fotoshootings. Schminken, verkleiden, experimentieren mit UV-Filtern, Honig und Blumen als Dekomaterial, zeigen schon damals auf, dass sie eine ganz besondere Gabe für die Fotografie und das Ästhetische hat. 

Denise ist fasziniert, wie sehr die Fotografie Menschen verändern kann und entwickelt hier immer mehr Leidenschaft, sich auszuprobieren und Menschen aber auch Tiere und die Natur festzuhalten.

“Menschen zu fotografieren ist besser als Objekte.”

Denise wusste schon früh, wer was werden will, muss dahin gehen, wo die Menschen sind, die wissen, wie es geht. Deswegen entscheidet sie sich während ihres Fachabiturs für Kunst und Gestaltung, das Praktikum bei einem Werbefotografen zu absolvieren. Dort lernt sie, Objekte zu fotografieren und verschiedene Gegenstände geschickt in Szene zu setzen. Das ist zwar irgendwie interessant, aber nicht wirklich erfüllend. Denise beschließt, ihre Fotografie erstmal nur noch als Hobby zu betreiben und erstmal Geld zu verdienen. Damals ist ihr noch nicht bewusst, dass sie dabei Glaubenssätze hindern, gleich loszulegen und ihre besondere Begabung der Menschen zur Verfügung zu stellen. 

Warum ein Leistenbruch der erste Durchbruch für

ihre Berufung ist…

Statt Fotografie, wählt Denise den Weg der harten Körperarbeit und schleppt Pumpen von A nach B. Damals denkt sie noch, dass sie damit recht viel Geld verdient. Und als sehr junger Mensch, denkt sie, dass das wichtiger ist.

Doch dann kommt wie ein Zeichen, ein Leistenbruch, der ihr wieder klar macht, dass diese Arbeit sie nicht erfüllt und sie nicht wirklich einen Sinn in dem Tun sieht. 

So sieht sie mit ihrer positiven Art, auch diesen Leistenbruch als etwas Positives. Er zeigt ihr auf, dass es so nicht weitergehen kann und erinnert sie an ihre eigentliche Aufgabe. 

Denn Denise denkt sich: 

Irgendwie bin ich zu mehr bestimmt. Ich kann doch mit meinen Fähigkeiten noch mehr Menschen helfen.

“Ich will alles tun, damit eine Frau solch ein Bild von sich hat.”


Denise verschlägt es fast die Sprache, als sie ein Foto von einer wunderschönen Frau in der Hand hält. Es ist wie ein Geistesblitz und ihr wird klar, dass sie eine 100%-Entscheidung treffen muss. Will sie weiterhin die für sie sinnlose Arbeit verrichten oder endlich ihre Berufung leben und Frauen mit ihrer Fotografie beglücken, in denen sie ihnen durch ihre Fotografie zeigt, wie viel Schönheit und Ausstrahlung in ihnen liegt? Die Entscheidung fällt ihr leicht, denn der Leistenbruch ist für sie ein klares Zeichen.

Einfach machen: Was kann denn schon passieren?

 

Das spätere SingleBalance Motto “Nein gesagt hat er schon!” ist bei Denise schon Gesetz, bevor sie Mariam Jahre später kennenlernt. Also ins Tun kommen. Denise bewirbt sich bei einem Ausbildungsbetrieb, erhält sofort die Zusage und absolviert eine 

3-jährige Ausbildung zur Fotografin. So sehr sie glücklich ist, endlich ihre Berufung zu leben, so unglücklich ist sie bei dieser Stelle. Es ist eine Qual und sie fühlt sich jeden Tag gepeinigt, diese Ausbildungsstelle aufzusuchen. Es gibt Tage, an denen ihre ganze linke Seite gelähmt ist und sie mehrfach auf dem Arbeitsweg ihr Auto anhalten muss.

Sie boxt sich durch. Immer wieder sagt sie sich: “Ich will das.”

In ihr klingt immer ein Satz, der ihr die Kraft gibt, weiterzumachen.


Detlef D! Soost gibt ihr viel mit.

Auch das Tanzen ist immer ein Teil von Denise‘ Leben. Sie gibt ab ihrem 14. Lebensjahr Tanzunterricht und ist ganz stark im Hip-Hop Tanzen. 2009 und 2010 fährt sie mit Detlef D. Soost in ein Dance-Camp nach Rimini und lernt viel über Disziplin und das Wiederaufstehen. Diese Ansätze helfen ihr auch, diese Ausbildung durchzustehen. Tanzen gibt ihr einfach Schwung und Lebensfreude, aber Fotografie ist ihre Berufung

Ich würde alles dafür tun, eine Frau damit glücklich zu machen, wenn sie solch ein Bild von sich in den Händen hält.

Die Qual hat aber auch etwas Positives, die falsche Verknüpfung, dass das Angestelltendasein, ein Horror ist, bewegt Denise dazu, sich gleich nach der Ausbildung selbstständig zu machen. Auch wenn alle dagegensprechen, zieht sie durch. Sie fotografiert Hochzeitspaare, begleitet Taufen und andere Feste. Sie verdient gutes Geld und ist glücklich. Natürlich gibt es Höhen und Tiefen. 

Doch sie bleibt sich selbst treu und geht immer weiter.

Am Kap der guten Hoffnung kommt die Wende

2018 beschließe ich, ich will noch mehr lernen und mit Calvin Hollywood den nächsten wichtigen Schritt machen. Also buche ich sein Seminar in Kapstadt und fliege nach Südafrika. Was für ein wahnsinnig tolles Gefühl. Schon von Anfang an, merke ich, dass sich bei mir richtig was verändern wird. Calvin ist begeistert von meinen Fotos und mir wird so richtig bewusst, wie sehr ich mich vor mir selbst immer noch verstecke. Mein Stolz wird größer und mein Mut erweckt, als Calvin viele Bilder von mir postet und ich ihn fotografieren darf. Was für eine Ehre. 

Mein großes Glück, was noch dazukommt, ist, dass ich Mariam als Freundin und Coach gewinne und meine Ängste sowie Selbstzweifel, die ich auch durch die Ausbildung und mit meiner Berufsschullehrerin erlebt habe, beginne, abzulegen. Mariam weckt mit ihrem Coaching in mir Kräfte, die ich teilweise noch gar nicht kannte. Kurz vor Weihnachten geht es dann nach Hause und für mich steht fest, ich muss mich trennen.

Nicht nächstes Jahr, nicht nächste Woche - jetzt! 

Also treffe ich eine Entscheidung. Meinem damaligen Freund fallen viele Lasten herunter, denn wir hatten nur noch eine freundschaftliche Beziehung. Doch meine Seele will noch mehr Veränderung und so bekomme ich wieder Probleme. Dieses Mal ist es meine Gallenblase, die entfernt werden muss. Mariam hilft mir dabei, dass alles gut zu überstehen und bis zur OP durchzuhalten.

Der Hilferuf erinnert mich wieder an meine Berufung

Während ich in Kapstadt noch über Hundefotografie nachgedacht habe, verändert im Januar ein Anruf von Mariam meine Welt. Ihre Fotografen für ihr

 “It´s my life-Training” sind abgesprungen und alle freuen sich schon auf Fotos. Für mich ist klar, ich helfe ihr. Fahre mit großem Aufwand von Ibbenbüren nach Hamburg. Als ich die Frauen sehe, werde ich wieder erinnert, das ist doch das, was ich machen will: Die Frauen in Szene setzen, ihre Schönheit wecken. Das Training ist super, es macht so viel Spaß und das trotz Bauchschmerzen, die ich noch aus der Heimat mit mir herumschleppe. Was mich total von den Socken haut, ist, dass Mariam sofort sagt, dass sie am nächsten Morgen früher kommt und mit mir coacht. Wahnsinn, solche Menschen habe ich mir immer gewünscht. Menschen, die Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft vor dem eigenen Ego stellen.

Was für eine Befreiung, ohne Bauchweh zu fotografieren. Mariam und ich merken, wie sehr wir harmonieren und miteinander mehr machen müssen.

4 Wochen, die mein Leben verändern

Mariam macht mir kurz darauf ein Angebot, was ich nicht ablehnen kann. Während sie 4 Wochen in Hamburg ist, kann ich ihre Wohnung hüten und herausfinden, wie ich Hamburg so finde und ob ich hier ein Zuhause finde. Was für eine Chance. Hamburg wird meine Stadt. Hier finde ich Anschluss und Spaß am Leben und so beschließe ich, herzuziehen und zu bleiben.

Next Station Fotoreisen

Mariam und ich fliegen zusammen nach Wien. Ich begleite sie zu ihrem ersten Speaker Auftritt und 2 Gruppencoachings, die ich fotografisch begleite. Nach diesen 3 Wochen ist uns klar, wir wollen mehr. Wir wollen zusammenarbeiten, nicht nur so ein bisschen und ab und zu.

SingleBalance: Hier kann ich das leben, wovon ich geträumt habe.

Plötzlich bin ich mittendrin in meinem Traum, ich setze Frauen in Szene, kitzle ihre Schönheit heraus und begleite Mariam bei ihrer Reise. Erlebe wie jedes Ereignis sie auch optisch verändert und begleite sie durch ihre Trennungsphase, die für Mariam nicht immer ganz leicht ist. Doch ich weiß, gemeinsam schaffen wir das. Und das tun wir auch. Ich lerne in Windeseile Unternehmerin zu werden und bin Mariam dankbar für ihr Vertrauen und ihr Mentoring. Gemeinsam starten wir richtig durch. Ich fotografiere Größen, wie Alexander Christiani und Boris Thomas, bekomme viele Anfragen von Coach-Frauen. Es ist mir ein Vergnügen, so viel Potential in Bilder widerzuspiegeln. 

Wir reisen, in einem Jahr bin ich nicht nur in Wien, sondern auch auf Mallorca, in Barcelona, erlebe Konzerte mit Mariam und stehe heute fest als Geschäftspartnerin und Freundin an ihrer Seite. Unternehmen, wie Strive, die Mariam als Mentoring an ihrer Seite haben, fotografiere ich exklusiv und freue mich, auch die Männer immer mehr in Szene zu setzen. 

Für mich sollte eine Beziehung so sein, dass der eine dem anderen hilft, die beste Version von sich selbst zu sein. 

Genau das erlebe ich hier und ich freue mich auf unsere gemeinsame weitere Reise, denn da kommt noch viel auf uns zu. 

Denise‘ Aufgaben bei SingleBalance:

Denise ist nicht nur Mariams Geschäftspartnerin, wenn es darum geht, schöne Fotos zu machen oder ein Training zu begleiten. Denise sorgt auch gemeinsam mit Sebastian dafür, dass die Fotos in ein bestmögliches Licht gerückt werden und in den sozialen Medien Platz finden.

Denise fotografiert Mitglieder unserer Coaching-Plattform und zeigt deren innere Schönheit, die sich dann im Außen ganz entfalten kann.

Aber Denise kann inzwischen so viel mehr. Durch den Wegbruch von Mariams Ex-Mann, der damals die Webseiten baute, lernt Denise, wie das geht und bricht mit 64,5% Anmeldequote alle Rekorde.

Für Ende 2020 planen Denise und Mariam einen gemeinsamen Kurs, rund um das Thema Fotografie für Frauen und Männer, die nach Außen besser wirken wollen.

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