„Mein Single Leben ist so langweilig und unspektakulär!“

Von karsten | Liebeskummer & Selbstliebe

Okt 16

 „Mein Single Leben ist so langweilig und unspektakulär!“ 

Als Annett bei unserem Coaching auf Mallorca diese Worte ausspricht, hat sie Tränen in den Augen, denn das was sie fühlt stimmt!

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Erstmal stimmt immer, das was wir fühlen. Gefühle sind da und sagen uns wie wir die Welt betrachten. Das Gute daran ist, wir können Gefühle steuern und beeinflussen und dann das fühlen, was wir fühlen wollen.

Spannend ist auch, dass wir uns oft ganz anders sehen, als der Rest der Welt. 

Annett ist da das beste Beispiel und ich bin dankbar, dass ich diese Geschichte hier erzählen darf. Nicht anonym, sondern mit Bildern und Namen. Annett hat schon seit Beginn des Coachings verstanden, dass es eine Stärke ist über seine Ängste zu sprechen und dass sie damit ein Mutmacher ist. 

Als ich diese Worte aus ihrem Munde höre, bin ich im ersten Moment überrascht. Ich begleite Annett jetzt seit über 2 Jahren und ich finde ihr Leben so gar nicht langweilig und unspektakulär. Ganz im Gegenteil, als sie 2017 zu SingleBalance kam, war sie eine eingeschüchterte Frau, die tierische Angst vor dem Zahnarzt hatte und es in Kauf nahm, dass sie mit kaputten Zähnen rumlief. Eine Frau, die Angst hatte mit Menschen zu interagieren und die voller Selbstzweifel und Frust war.

Alleine wenn ich schaue, was Annett in über 2 Jahren alles erlebt hat, zeigt sich mir ein buntes Abenteuer auf.

Es fing schon an mit der Anmeldung zu unserem Training, damals kannte mich kaum jemand und so waren auf meinem Training so gut wie nur Mitglieder unser Coaching Plattform und trotz ihrer Selbstzweifel, hat Annett ihre Angst überwunden und sich angemeldet. 

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Auch wenn sie erst schüchtern war und am ersten Abend am ganzen Körper, vor Aufregung gezittert hat, war sie schnell Teil der Gruppe. Am Ende stand sie sogar für eine Demo auf der Bühne und hatte dort das erste Mal das Gefühl was alles in ihr steckt.

Ich werde es nie vergessen, wie Annett vor der ganzen Gruppe stand und vor 25 Teilnehmerin, die Arme in die Höhe riss und laut und stark rief:

„Ich schaffe das und Ihr schafft das auch!“

Was für ein Erlebnis. Doch das war erst der Anfang. Annett wollte mehr und buchte in den zwei Jahren insgesamt 3 Power Coachings bei mir. 

Dabei ist mir ein Abenteuer ganz besonders im Gedächtnis geblieben. Der Zahnarzt Besuch von Annett nach etlichen Jahren des blanken Horros, alleine bei dem Wort Zahnarzt.

Es fing alles mit der Reise nach Fürth an, wo ich damals noch wohnte und coachte. Annett, wollte mehr von dieser Frau in sich wecken, die sie da auf dem Training das erste Mal kennengelernt hat. Sie wollte mehr Veränderung und diese neuen Möglichkeiten nutzen. Wegen ihren Zähnen kam sie gar nicht, denn es war ihr gar nicht bewusst, dass man diese Ängste in wenigen Stunden aufheben kann. 

Der Anruf beim Zahnarzt

Alleine der Anruf beim Zahnarzt, um einen ersten Termin zu machen, war schon Aufregung pur und ein erstes großes Erfolgserlebnis welches direkt im Coaching stattfand. 

Dann kam der Gang zum Zahnarzt. Was mögen es für Gedanken Gänge gewesen sein, sich bewusst zu machen, gleich den Mund zu öffnen und einen Ist Zustand zubekommen, in dem Wissen, dass es ist nicht wirklich toll sein wird, was der Zahnarzt gleich prognostiziert.

Doch dann kam die Nachricht, „tut uns leid, wir haben einen Notfall, wir können sie heute nicht mehr drannehmen!“

Puh, die ganze Aufregung umsonst. Doch Annett gibt nicht auf, geht zum nächsten Termin.

Die Worte vom Zahnarzt: „Sie sind der merkwürdigste Angstpatient den ich bis jetzt hatte, den Angst kann ich bei ihnen gar nicht entdecken!“ Annett muss grinsen und sagt ganz entspannt:

„Coaching macht es möglich“

und dann muss sie ihrem Zahnarzt erstmal erzählen, wie sie das geschafft hat. Annett ist stolz auf sich, Angst und Scham gehören bei diesem Thema der Vergangenheit an. „Alles was raus muss, raus!“ sind ihre Worte und dem folgen Taten. Heute kann sie endlich lachen, ohne sich zu schämen und schon damals nach dem ersten Coaching lächelt sie, in die Kamera, ohne Scham, mit Zähnen, die nicht so toll aussahen aber mit dem Selbstbewusstsein, dass jetzt alles besser wird.

Vorher:

LiveTalk
Was hat das Training gebracht?
Annett erzählt wie es nach über 4 Wochen Training ist.

Gepostet von SingleBalance am Dienstag, 18. Juli 2017

Nachher:

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Doch damit nicht genug. Ende 2017 ist sie gemeinsam mit ihrer Tochter auf unserem It´s my life Training und entdeckte Muster in der Mutter-Tochter Beziehung, die sie so nicht erwartet hatte. 

Es beginnt ein Prozess der Abnablung und des Loslassens und sie erleben gleichzeitig die  tiefe Verwurzelung miteinander. Ihre Tochter, die zu diesem Zeitpunkt 19 ist, zieht im folgenden Jahr aus, als sie ihre Ausbildung beginnt. 

Eine neue Phase des Lebens beginnt, denn ohne Tochter hat man plötzlich mehr Zeit für sich und kann sich nochmal anders und neu entdecken.

Annett beginnt Ihre NLP-Ausbildung

2018 beginnt Annett bei uns ihre NLP Ausbildung und das Zusammensein mit vielen Leuten in einem Haus über mehrere Tage, bildet neue Herausforderungen, denn wenn wir in einer Gruppe sind, dann verhalten wir uns anders. Wir erleben dann, dass wir Entscheidungen treffen müssen. In der Ausbildung gibt es Gruppenthemen, was ganz normal und gut ist, denn eine NLP Ausbildung dient nicht nur dazu, Coaching Tools kennenzulernen, sondern auch sich selbst tief in der Persönlichkeit zu entwickeln.

Dabei lernt Annett, was es bedeutet für ihre Meinung einzustehen, obwohl das Gefühl, dann vielleicht nicht mehr zur Gruppe zugehören furchtbar ist. Doch genau dieser Wertekonflikt lässt sie wachsen und zeigt ihr was da alles noch bearbeitet werden darf. 

Eine neue Frau

Raus geht sie als gestärkte Frau, die für sich und ihre Werte einsteht, auch wenn das nicht immer der bequemste Weg ist. Doch neben dem gestärkt sein, entdeckt sie noch etwas ganz Neues, ihre Weiblichkeit und Weichheit. 

Sie hat gelernt, dass es etwas Schönes ist, ihre weiche Seite zu zeigen, dass es sie nicht schwach macht, Gefühle und Ängste zu zeigen, sondern dass es sie als starke Frau zeigt. 

Annett merkt es ist Zeit sich auch optisch zu verändern, von den tristen Farben wechselt sie zu bunten Klamotten, lässt sich die Haare wachsen und fühlt sich das erste Mal nicht im Kampfmodus.

Veränderung auch im Berufsleben

Auf der Arbeit (Annett ist für die Qualitätssicherung der Produktion tätig) verändert sich auch Einiges. Teilweise sind die Leute verwirrt, teilweise positiv beeindruckt und teilweise spielt Annett Chef. Denn endlich traut sie sich mal was zu sagen. 

Genau dieses Thema beleuchten wir unter anderen bei unserem Coaching auf Mallorca. Denn Chef spielt man nicht, Chef ist man oder ist man nicht. Das wird Annett auch klar. Einen gespielten Chef nimmt keiner ernst. Wenn Du Chef sein willst, dann lerne wie man Chef ist und vor Allem, lass Dich auch so bezahlen.

Immer mal wieder schleicht sich während des Coachings, das Bedürfnis ein, meinen Platz einzunehmen, wenn auch nur beim Frühstück oder in den Pausen. Doch Annett versteht langsam die Metapher hinter ihrem Verhalten, sie braucht eine Position mit mehr Verantwortung. Das anzugehen ist ein Prozess für sich, den wir in den nächsten Monaten angehen werden.

Doch bevor wir nach Mallorca flogen, war erstmal mein erster großer Speaker Auftritt auf dem Marketingfest. Für mich ging damit ein nächster Schritt, zu meinem grossen Ziel, in Erfüllung. Schon sehr früh beschließe ich, dass ich das gemeinsam mit unseren Mutmachern, unseren Helden, den Mitgliedern unserer Coaching Plattform erleben will. 

Ganz vorne dabei Annett und auch ihre Tochter ist spontan mit dabei.

 Die Entwicklung der beiden ist der Hammer. Für mich als Coach ist es natürlich ein Traum, mit Mutter und Tochter coachen zu dürfen. Sarah hatte sich im Sommer 2018 dazu entschlossen 2 Tage zu mir nach Hamburg zukommen und auch für ihr Bewerbungsgespräch haben wir gecoacht, so dass es für sie leicht war, die Stelle auch zubekommen.

Annett erzählt, wie aufregend das damals alles war. Denn sie wusste ja, was das Coaching bei ihr bewegt hat. Die Ängste, dass da Themen hochkommen könnten, die sie direkt betreffen, waren natürlich auch da. Doch mein Coaching Ansatz ist nicht der Streit mit den Eltern, sondern das in Einklang kommen miteinander. Genau das hat die Beziehung der Beiden noch stärker gemacht.

Natürlich erkenne ich auf dem Training, was einen Tag vorher stattfindet,  noch Themen bei Annett, die ich für die Reise nach Mallorca mitnehme. Da ist noch etwas, was gelöst werden darf, sowohl bei Annett, wie auch bei ihrer Tochter.

Doch dann erstmal großes Herzpumpen bei Annett.

Nachdem ich die Ehre hatte, als letzter Speaker, das Marketingfest zu beenden, stellte ich bereits nach  3 Vorträgen fest, dass schon alles gesagt wurde, was ich eigentlich sagen wollte. Also schmeiße ich alles um, was ich geplant habe und mache das was ich am besten kann, freisprechen und Geschichten erzählen. 

Ich schicke meine Fotografin Denise los und sage: “Ich brauche ein aktuelles Foto von Annett und die Erlaubnis, dass ich das für meinen Auftritt nutzen darf.“ Annett ist sofort dabei und sagt spontan ja.

Und dann ist da ein paar Stunden später auf der Leinwand ein Vorher-Nachher Bild von Annett. 

Ich erzähle ihre Geschichte, die Menschen klatschen für sie und ihren Mut. Annett sagt mir später: 

„Am liebsten wäre ich auf die Bühne gerannt und hätte laut geschrien, schaut mich an! Das bin heute! Ich lebe mein Leben!“

Zum Abschluss des Marketingfestes steht sie dann auf der Bühne, gemeinsam mit 20 anderen Mitgliedern meiner Coaching Plattform und feiert sich selbst. Denn wir Coaches sollten viel mehr unsere Helden, die Mutmacher von morgen feiern, als uns selbst zu sehr in den Vordergrund zu heben. 

Denn am Ende zählen die Ergebnisse, die wir bei unseren Coachees hervorrufen und nicht was wir alles tolles gelernt haben oder wie wir unser Leben leben.

Annett ist voller Adrenalin und innerlich stolz es so weit geschafft zu haben.

Genau das feiert sie mit den Teilnehmern, die abends noch in Frankfurt bleiben. Als ich die Truppe zufällig in der Gastro treffe, schwelgen wir alle in Erinnerungen und wie toll es war, gemeinsam auf der Bühne zu stehen. Am Ende verändern wir Dinge immer gemeinsam und nicht alleine.

Am nächsten Morgen geht unser Flieger um 10 Uhr in der Früh nach Mallorca. 5 Tage intensiv Coaching mit 3 Teilnehmern. Eines von Annetts wichtigsten Themen ist, dass sie ihr Leben langweilig und öde findet.

Ich bin sehr erstaunt, denn gerade Menschen wie Annett sind Teil meines Lebens und machen es so aufregend, weil so viel Veränderung möglich ist. Doch wie oben schon erwähnt, es ist nicht entscheidend, wie wir das Leben des Anderen sehen, sondern wie es die Person selber empfindet.

Deshalb stelle ich eine ganz wichtige Frage: „Im Vergleich zu Deinem Leben!“

Und genau da ist der Haken, wir vergleichen uns im Leben und wollen so sein wie die Anderen.

Wir finden oft nicht unsere eigene Definition von Abenteuer, sondern denken so, wie es unsere Vorbilder machen, so müssen wir es auch machen.

Doch genau das ist Gift für unsere Seele. Wir müssen unser Leben definieren, vergleiche mit Menschen, die wir bewundern, sind da wenig hilfreich.

Diese Personen als Inspiratoren zu nehmen hilft da viel mehr. Denn nur das können sie für uns sein. Mein großes Vorbild in Sachen Storytelling ist z.B. mein Coach und Mentor Alexander Christiani.  Alex ist ein ganz wunderbarer Mensch, der mit Herzlichkeit und Können sein Unternehmen führt. 

Doch ich will nicht so sein wie Alexander. Ich will auch nicht sein ganzes Wissen haben, denn Alex ist mir viele Jahre voraus. Er hat so viel gelesen und Menschen getroffen, dass ich diesen Wettlauf niemals gewinnen könnte, denn ähnlich wie ich, bildet sich Alex ständig weiter. Aber ich ziehe mir die Dinge heraus, die mir helfen gute Storys zu schreiben, ein guter Unternehmer zu sein und mein Wissen so zu bündeln, dass eine glasklare Botschaft dabei rauskommt. Dabei unterstützt mich Alex, den ich Gott sei Dank als meinen Mentor gewinnen konnte.

Aber auch mein großes Bühnenvorbild, Jon Bon Jovi, führt ein ganz anderes Leben, als ich es führen möchte. Alleine 4 Kinder zu haben, wird wohl schon schwierig werden. Geschweige denn seit dem 17 Lebensjahr mit dem einen Partner zusammen zu sein wäre nicht möglich. Das mit dem Singen müsste ich wohl auch noch etwas üben. Auch die Stadien dieser Welt sind noch nicht meine Bühnen. Wie frustrierend wäre es also, wenn ich meine Wohnung in der Mitte Hamburgs, mit Jon´s Haus in den Hamptons vergleichen würde?

Aber was seine Show angeht, ja da nehme ich viel mit: 

  • Sei überraschend.
  • Feiere Deine Fans.
  • sei nah dran.
  • Interessiere Dich für das was Deine Fans hören wollen. 
  • Spiele immer ein anderes Programm. 
  • Sei authentisch und spreche auch über Deine Schattenthemen. 
  • Einer hat das sagen und trifft im Zweifel die Entscheidungen.
  • Behandle Dein Team gut und suche Dir Mitarbeiter, die zu Deiner Philosophie und Deiner Arbeitsweise passen.

Das sind nur mal ein paar Dinge, die ich mir von Jon Bon Jovi mitnehme und ich könnte noch ein paar Leute aufzählen, wie z.B. Tina Turner, Pink oder Dirk Rossmann. Alle insperieren mich sehr. Doch ich will nicht ihr Leben leben, sondern mein eigenes Leben gestalten. Denn Kopien gibt es schon genug. Ein Original zu sein, da liegt die Kunst und das Geheimnis des Erfolges. 

Genau daran arbeitete ich mit Annett und den anderen 2 Teilnehmern unserer Coaching Reise. 

Bei Annett macht es Klick, ihr wird bewusst, wie aufregend ihr Leben ist und was da noch alles in ihr steckt.

Das Vergleichen bringt nur Frust, denn wenn wir können niemals das  Leben der anderen leben.  

Wozu auch? Wir haben doch selbst genug Abenteuer in unserem Leben. Und ich behaupte jeder von uns hat das in sich. Wir müssen nur genau hinschauen. Vergleiche Dich nur mit einer Person und zwar mit Dir selbst. Genau das habe ich auch mit Annett gemacht. Geschaut, wer war sie vor 2,5 Jahren und wer ist sie heute!

Alleine nur das was ich von ihrem Leben mitbekommen habe, ist schon ein Abenteuer und da sind ja nicht die Erlebnisse drin, die ich nicht mit gekriegt habe. Das wäre sicherlich nochmal ein eigenes Kapitel für sich.

Am Ende frage ich Annett, wie andere sich im Vergleich mit ihr sehen? „Sie finden ihr Leben langweilig, im Vergleich zu meinem!“ Als sie die Worte ausspricht, muss sie laut anfangen zu lachen.

In dem Moment wird ihr erst richtig bewusst, dass sie inzwischen selbst Vorbild für Menschen geworden ist. Und mir wird bewusst, dass zu meinem Leben, Menschen wie Annett gehören.  Menschen die mein Leben aufregend und abwechslungsreich machen. 

MEIN TIPP FÜR DICH


  • Höre auf Dich zu vergleichen und finde heraus, wer Du bist.
  • Achte mal auf die Sachen, die Du heute anders machst, als früher.
  • Finde Inspiratoren und suche Dir nur die Sachen heraus, die zu Deinen Träumen passen.
  • Mache Dir klar, dass Du ein Unikat bist. Ein Original, dass niemanden kopieren muss, um ein aufregendes Leben zu haben.



Deine Mariam

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