Nach Jahrzehnten verlassen! Nun fühle ich mich verloren!

Von karsten | Liebeskummer & Selbstliebe

Mai 20

"Ich dachte immer, wir bleiben ewig zusammen."

"Doch dann hat er mich einfach verlassen. Nun fühle ich mich alleine und weiß nicht, wie es weiter gehen soll. Was soll ich jetzt nur tun? Er hat mein ganzes Leben geregelt und ich traue mich nicht mal alleine in die nächste Stadt, geschweige denn einen neuen Mann kennenzulernen."

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Diese Worte sagte letztens mein Coachee Manuela (Name geändert), zu mir. Was war geschehen? Nach knapp 25 Jahren Ehe, hatte sie ihr Mann verlassen. Gefühlt ging er von Heute auf Morgen und Manuela stand da, als wüsste sie nicht mehr ein und aus. Sie war verzweifelt, dass er sie verlassen hatte und sie nichts geahnt hatte.

Es war als trifft mich der Schlag!

beschreibt Ihr Gefühl ganz gut. Seit dem sie verlassen wurde,  fühlte sie sich wie  gelähmt. Nicht mehr attraktiv, nicht gesehen und wahrgenommen. Verlassen werden verband Ihr Gehirn mit scheitern und dem Gefühl, nicht zu wissen, wie das Leben geht.

Mit über 50 nochmal von vorne anfangen? 

Das Leben plötzlich alleine in die Hand nehmen? Eigene Entscheidungen treffen? Puh, das war viel und sie hatte wirklich Angst, das sie das nicht schafft. Doch dann hörte sie von meiner Coaching-Plattform für Singles und nahm an meiner Challenge teil. (es geht bald wieder los)

Sie merkte plötzlich, dass da noch mehr war...

mehr Leben in ihr, mehr Chancen und vor Allem viel Potential, was sie noch nicht greifen konnte. Ja, sie wurde verlassen, doch sie war doch auch Jemand! Sie hatte doch auch Wünsche und Träume. Sie war doch auch vor ihm Jemand gewesen! All das wurde ihr plötzlich klar. 

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Verlassen werden bedeutet nicht das Ende der Welt!

Ganz im Gegenteil, es bedeutet, dass wir eine neue Chance haben. Eine Chance uns nochmal neu kennenzulernen und unser Leben nicht mehr nach einem anderen Menschen auszurichten. Doch all das konnte Manuela noch nicht sehen. Nach der Challenge ging es weiter auf meine Coaching-Plattform für Singles. Wo es 1 Jahr lang nur um Dich geht. In der Gruppe wird sich viel ausgetauscht. Viel Kraft und Energie gegeben. Aus Manuelas Post erkannte ich schnell, dass sie ein persönliches Coaching brauchte.

Damit wir den Schmerz des Verlassenwerdens auflösen.

Denn nicht alles schaffen wir aus eigener Kraft. Manchmal bedarf es mehr. Manchmal muss es tiefer gehen. Und vor Allem sollten wir einen Profi haben, der uns dabei hilft unsere blinden Flecken aufzudecken. An die kommen wir nämlich alleine nicht ran. Sonst würden sie ja auch nicht blinde Flecken heißen. Das ist auch der Grund, wieso meine Coachings immer mindestens 5 Stunden dauern. Da kann man nicht weglaufen, da bleibt man dran und da kann ich mehr erreichen, als früher in 10 Einzelsitzungen. Manuela reiste aus Süddeutschland zu mir nach Hamburg und stellte sich ihrem Innersten.

"Hast Du nie gesagt, dass er gehen soll?"

war eine meiner ersten Fragen im Coaching. Denn was ich in all den Jahren, als Coach erfahren durfte war, dass Frauen selten überrascht verlassen werden. Männer gehen meistens nicht einfach. In der Regel haben die Frauen es irgendwann in die Gänge gesetzt. Sie haben schon viel früher erkannt, dass es so nicht mehr weitergeht. Das sie dieses Leben nicht mehr glücklich macht.

Das ist doch kein Leben! So kann es doch nicht weitergehen!


Genau diesen Satz haben zig Frauen, zu ihrem Mann gesagt:

Sätze wie: 

"Vielleicht sollten wir uns trennen!"
"Glück sieht doch anders aus!"
"Was tun wir jetzt wo die Kinder aus dem Haus sind?"
"Wir haben gar kein Wir!"

sind Alltag! Was Frauen dabei oft nicht bedenken, sie wollen etwas Anderes erreichen, als sie sagen. 

Sie wollen, dass Ihr mann wieder anfängt sich zu bemühen...

das er anfängt zu kämpfen, dass er anfängt zu schauen, was sie sich wünschen. Seine Gewohnheiten ablegt, die sie so stören. Doch stattdessen geht er und verlässt sie. Einfach so, gefühlt ohne Vorwarnung. Manuela schaute mich mit großen Augen an und sagte:

"Genauso war es, ich wollte, dass er sich verändert! Nicht das er mich verlässt!"

Doch stattdessen hat er sich eine Jüngere gesucht! 

Woran lag das?

 Was war da passiert?

Eigentlich ganz einfach, es wurde aneinander vorbei geredet. Man könnte sogar sagen, dass Manuelas Mann sie wörtlich genommen hat. Das er über ihre Worte nachgedacht hat und gedacht hat, dass sie recht hat. Das ist natürlich erstmal harte Kost. Denn wer will schon zugeben, dass er eigentlich den Stein ins Rollen gebracht hat? Doch genauso ist es oft.

Und weißt Du was? Das ist auch gut so!


"Ich wusste, dass ich so nicht weiterleben will!"

"Doch ich hätte mich nie getraut zu gehen. Ihn zu verlassen!"

Genau das waren Manuelas Worte, als sie merkte, dass sie jetzt eigentlich das hatte, was sie wollte.

Einen Neuanfang.

Doch ein Teil in ihr litt darunter. Es litt, dass sie alleine war, dass sie sich wertlos und gedemütigt fühlte. Es wollte nicht alleine gelassen werden, nicht verlassen werden. Es wollte, dass alles wieder wird, wie es mal war. Bei solchen Sätzen gehen sofort meine Alarmglocken an! Denn meine Erfahrung ist, dass da nicht eine erwachsene Frau spricht, sondern ein Kind was verlassen wurde.

In diesen Stunden holen uns, die kindlichen Gefühle ein.

So war es auch bei Manuela. Mit verschiedenen Methoden testet ich aus, worum es eigentlich ging. Es war nicht ihr Mann dem sie hinterher weinte. Es war ihr Vater, der gestorben war, als sie noch klein war. Damals fühlte sie sich auch verlassen.

Doch sie konnte ihren Schmerz nicht rauslassen. Ihre Mutter, die schon genug mit ihrem eigenen Verlust zu tun hatte, sollte nicht auch noch mit ihrer Traurigkeit beladen werden. 

Deswegen war sie als Kind immer brav!

und schaute, dass sie ihrer Mutter nicht noch mehr Kummer machte. Sie heiratete auch früh, denn sie suchte die männliche Person in ihrem Leben. Den Kummer, des Verlassen, drängte sie zur Seite. Doch in ihr drin lebte Dieser weiter.

So wie es ein Vater eigentlich tut, übernahm ihr Mann alle wichtigen Rollen in ihrem Leben. Er kümmerte sich um das Finanzielle, die Dinge, die im Haus geregelt werden musste und er entschied auch, wo es im Urlaub hingeht. Sie war einfach nur Frau und auch ein bisschen Kind.

Sie genoss, dass sie sich geborgen fühlen konnte.

Das da jemand war, der ihr den Weg zeigte. Der mehr eine Vater statt eine Ehemann Rolle übernahm. All das fanden wir im Laufe des Coaching heraus. Von ihrem Mann verlassen zu werden, fühlte sich für sie an, als wenn der Vater sie ein zweites Mal verlässt. Man kann sich diesen Schmerz nicht vorstellen, wenn man nicht Ähnliches erlebt hat.

Ein Verlustschmerz bleibt oft, wenn wir ihn nicht aufarbeiten. 

Manuela war nach kurzer Zeit schon viel befreiter. Sie merkte plötzlich die Verbindungen, die sie mit ihrem Vater hatte. Die Energie, die über all die Jahre, wie ein Bann über ihr lag. Mit einer sehr wirkungsvollen Methode lösten wir diese Gefühle auf. 

"Ich fühle mich das erste mal frei in meinem Leben!"

Das waren Manuelas Worte, als wir die Verbindung mit der Trauer zu ihrem Vater aufgelöst haben. Vielleicht wunderst Du Dich, dass sowas geht. Aber es ist gar nicht schwer, wenn ein Coach weiß, was er tut. 

Verlassen werden, öffnet neue Tore!

Genau das wurde ihr während des Coaching klar. Sie fühlte sich nicht nur frei, sie fühlte sich auch im Frieden. Im Frieden mit ihrem Vater, auf den sie damals so wütend war, dass er einfach gegangen ist. Obwohl er ihr doch versprochen hatte, dass er immer für sie da ist. Sie fühlte, dass ihr das Tor zur Welt offen stand. Das sie alle Möglichkeiten hatte, durchzustarten. 

Sie fühlte auch eine tiefe Dankbarkeit für ihren Mann!

Denn sie erkannte, dass all die Jahre kein wirklicher Raum für sie da war. Das sich alles um ihn drehte. Seine Karriere, seine Bedürfnisse, sein Leben. Sie war dankbar, dass er gegangen war. Denn so konnte sie nochmal durchstarten.

"30 ist das neue 50!"

lachte sie und dachte an meinen Artikel, denn ich mal über Frauen Ü50 geschrieben habe. Diesen findest Du hier  

Genau so ist es doch auch. Wir sind nicht alt, weil wir jenseits der 40, 50 oder 60 sind. Alter ist eine Einstellungssache. 

Ihr wurde bewusst, dass auch er ein Recht hatte, so zu bleiben wie er wollte!

Denn das war doch der eigentliche Grund, wieso er gegangen war. Auch das fiel ihr wie Schuppen von den Augen. Er wollte sich nicht verändern. Er wollte das alles so bleibt. Doch er spürte, dass das nicht so sein würde. Deshalb schaute er sich um. Denn er wollte seine Zukunft nicht alleine verbringen. Und dazu hatte auch er ein Recht. 

Wie aber sah diese Zukunft, ohne Mann, aus?

Was tun, wenn man sich noch nie Gedanken darüber gemacht hat, wie man sein Leben alleine stemmen kann? Was tun, wenn wir nicht wissen, was wir wirklich wollen? Wenn wir keine Ahnung haben, was unsere Träume und Wünsche sind? Dann heißt es auf die Suche gehen.

Manuela und ich werden weitere Coaching Termine haben. Denn in den ganzen Jahren haben sich natürlich viele Muster und Gewohnheiten eingeschlichen. Themen bezüglich ihrer Mutter sind noch offen. Auch da ist noch viel in der Tiefe verbuddelt. Diese Gefühle müssen wir Schritt für Schritt auflösen. Damit sie auch da ihre Ruhe findet. 

Doch viel wichtiger ist, die eigene Arbeit an sich.

Denn sonst bin ich als Coach auch schnell der Ersatz für eine Rolle, die gefüllt werden muss. Das ist aber nicht im Sinne des Erfinders. Ein guter Coach hilft Dir dabei, Dein Potential zu entdecken und dann wieder oder das erste Mal, wirklich auf eigenen Beinen zu stehen.

Deswegen gibt es meine Coaching-Plattform für Singles.

Die hilft Singles dabei, Antworten zu finden, die in ihnen liegen. Antworten auf Fragen, was für Werte Du eigentlich hast und welche Du leben willst. Was für Glaubenssätze Du übernommen hast. Wieso Dich manche Dinge aufhalten, Deine Ziele zu erreichen und natürlich, was Deine Ziele sind. Um mal einige Beispiele genannt zu haben. Doch es ist noch mehr. Es ist eine Gemeinschaft, die zusammenhält. Die füreinander da ist. Man ist nicht mehr alleine, man ist Teil von etwas, wo viel Liebe drinsteckt. Man darf sich endlich öffnen und zeigen, wie man ist, nicht wie Andere einen haben wollen. Es wird bald wieder möglich sein, sich für diese zu bewerben. Melde Dich am besten für den Messenger an, damit Du es nicht verpasst.


MEIN TIPP FÜR DICH

Werde Dir bewusst, dass Dein Leben nicht zu Ende ist. Ganz im Gegenteil, es fängt gerade erst an. Du kannst neu beginnen, durchstarten und neue Dinge machen, die Du Dir vorher nicht erlaubt hast.

Wenn Du eine Leere und Starre in Dir hast, dann fühle rein, wo das Gefühl herkommt. Denn sonst schleppst Du es weiter mit Dir rum und Dein Leben wird schlechter statt besser. Aber das ist dann nicht wirklich sinnvoll und erfüllend.

Sehe Dein neues Leben als Chance!  überlege mal, was Du schon immer gern getan hättest. Eine Reise in die Antarktis, eine Woche auf der Couch liegen und nichts tun? Spanisch lernen? Und dann frage Dich, was Dich daran hindert.

Sei Dankbar für die Jahre die ihr hattet. Erkenne, dass es Zeit ist loszulassen und mit Dankbarkeit zurück zuschauen. Sei auch dankbar für das, was Du jetzt gewonnen hast, dadurch, dass er weg ist.

Suche Dir Hilfe, wenn Du da nicht alleine rauskommst.  Das Leben ist einfach zu kurz, um zu stagnieren und sich aufzugeben. Ich helfe Dir, wenn Du Hilfe brauchst. Bei uns gibt es verschiedene Wege und für jedes Budget eine Lösung. Du musst nur wollen. 

Bleib also auf dem Laufendem. Like meine Seite, melde Dich für den Messenger an, damit Du nicht verpasst, wenn es wieder losgeht.

MEINE ERKENNTNIS FÜR MICH:

Ich freue mich, dass ich den Weg gewählt habe, Coach und Trainer für Singles zu werden. Früher als ich noch im Vertrieb tätig war, ging es nur um Zahlen. Doch heute bewege ich was und das was Manuela passiert ist, passiert so oft da draußen. Umso schöner ist es, Menschen zu helfen, sich innerlich wirklich zu lösen. Denn so helfe ich dabei, auf meine Art und Weise, die Welt ein Stück besser zu machen.


Deine Mariam

  • Marianne Rastätter sagt:

    Poo mein Leben nach fast 28 Jahren bin ich alleine ich habe sein Leben gelebt
    Ich kann nicht loslassen wünsche mir oft er steht heulend vor meiner Tür
    Habe mir nie Gedanken um Rente gemacht
    Mir steht Altersarmut bevor
    Ich bin 59 werde nicht mehr beachtet
    Es kommt viel zusammen damit muss man erst klar kommen
    Marianne

    • Liebe Marianne,

      ich kann das total verstehen und es ist auch ein Weg den man bereit sein muss zu gehen. Loslassen ist wohl eins der größten Themen, die uns Menschen immer wieder begleiten. Ich kenne Eure finanzielle Lage nicht, doch wenn Ihr verheiratet wart, dann muss er ja auch was abgeben. Darüberhinaus kann ich Dir nur sagen, nutze die Chancen. 58 ist heutzutage kein Alter! Du kannst jetzt nochmal durchstarten, lass Dich nicht von der Rente stoppen. Heutzutage gibt es viele Jobs, die man machen kann. Ich weiß das, weil ich Kollegen habe, die in dem Alter erst aufgewacht sind und heute erfolgreich sind. Wichtig ist, dass Du es in Angriff nimmst und anfängst für Dich zu leben 🙂

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