Wie komme ich in die Selbstliebe?

Von karsten | Liebeskummer & Selbstliebe

Mrz 20

Wohl eine der häufigsten Fragen, die ich als Single-Coach gefragt werde. Ich hatte bis jetzt immer eine Antwort darauf: fange an, alle Teile in Dir zu akzeptieren und dankbar zu sein.

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Und ich selbst weiß, dass genau das oft leichter gesagt ist als getan. Sich selbst zu lieben, hat bei mir Jahre gedauert, eigentlich sogar über 3 Jahrzehnte.

Selbstliebe ist die große Herausforderung

Sich selbst zu lieben, ist einfach die größte Herausforderung, die wir haben, denn es bedeutet, sich so anzunehmen, wie wir wirklich sind. Zu akzeptieren, dass wir nicht perfekt sind. Dass wir Fehler im Leben gemacht haben und dass diese Fehler Konsequenzen für uns und für andere hatten und vielleicht immer noch haben.

Früher habe ich gedacht, puh, wie soll das jemals gehen?

Und ich habe auch oft gedacht, dass ich es einfach nie gelernt habe, mich selbst zu lieben. Doch das stimmt nicht. Ich bin auf die Welt gekommen und war die Liebe pur. Dann kamen Ereignisse und das Verhalten anderer und ich habe diese Projektionen, diese Probleme dieser Menschen mit meiner Liebe zu mir selbst verwechselt.

Ich habe angefangen, meinen Grad, ob ich geliebt werde oder nicht, daran zu messen, wie mein Verhalten bewertet wird. Egal, ob von meinen Eltern, meinen Geschwistern, den Lehrern, den Erziehern im Kindergarten oder sonst einer Person, die eine Wirkung auf mich hatte.

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Doch genau das hat nichts mit der Liebe zu mir selbst zu tun. Vielmehr mit der Liebe, die diese Menschen in sich tragen. Die Muster und Strukturen, die sie verkörpern oder verkörpert haben. Als ich die letzten 4 Tage im Seminar Stages war, ist mir bewusster denn je geworden, wieviel die Sichtweise damit zu tun hat, wie sich Kinder entwickeln. In welcher Umgebung wir aufwachsen, welche Ängste und Schatten unsere Eltern mit sich rumtragen. Wieviel Einfluss meine Umwelt auf mich nimmt und wie entscheidend es ist, welche Menschen ich in mein Leben gezogen habe.

Wir lernen nun mal voneinander und wir können es nicht verhindern, dass wir auch Dinge aufnehmen, die nicht gut für unsere Selbstliebe und unseren Selbstwert sind.

Es ist ein Riesenunterschied, ob Du einen Vater hast, der Dir geduldig zuhört und sich abends Zeit nimmt, Dich ins Bett zu bringen oder ob Du einen Vater hast, der ständig in Hetze und am Telefon ist. Der sich nicht interessiert für Dein Leben und wie Du Dich gerade fühlst. Und das ist nur ein Beispiel von vielen.

Vor allem haben auch Lehrer großen Einfluss auf unsere Entwicklung.

Die Lehrer, die mich am besten verstanden haben, bei denen habe ich auch gerne gelernt. Die haben mir das Gefühl von Wertigkeit gegeben. Doch oft werden wir nur noch nach Noten beurteilt und das Menschliche wird ein Stück weit verschüttet.

Aber die gute Nachricht ist, es ist nichts verloren. Es ist in Dir und muss nur wiederentdeckt werden.

Wenn Du bereit bist, die Hüllen fallen zu lassen und Dich wirklich kennenzulernen, dann kannst Du Dich auch lösen, dass Du das bist, was das Außen Dir aufdiktiert.

Doch Vorsicht:

Es bedeutet auch das ein oder andere Mal anzuecken. Es ist manchmal unbequem und es deckt auch die Seiten in Dir auf, die Du sehr gut zur Seite gestellt hast und wo Du in der Vergangenheit nicht hingeschaut hast.

Das ist manchmal ein Weg, den wir verfluchen und den wir vielleicht auch mal eine Zeit lang leid sind zu gehen.

Doch sei mutig, gib nicht auf. Mach Dir bewusst, dass gerade die Themen, die am meisten weh tun, Dich punktgenau in die Selbstliebe bringen.

Es spielt dabei keine wirkliche Rolle, ob Du nun die Verletzungen von Deiner Mutter heilst oder das Verhalten, was Du selbst an den Tag gelegt hast.

Es geht vielmehr darum, dass Du erkennst, dass diese Dinge etwas mit Dir machen und dass Deine Muster, die Du fährst, nichts über Deinen Kern aussagen.

Wenn Du wirklich in die Selbstliebe kommen willst, dann lass Dir helfen. Denn eins habe ich dieses Wochenende wieder gemerkt. Es ist verdammt gut, einen Coach und Mentor zu haben, der einem Fragen stellt, die man sich selbst nicht fragen würde und Antworten gibt, die man so noch gar nicht greifen kann.

Denn so komme ich viel besser in meine Tiefen. Bei mir geht es nicht mehr um die Selbstliebe, sondern viel mehr darum in einen noch tieferen Seins-Zustand zu kommen.

Wie Du siehst, auch ich lerne weiter und nach der Selbstliebe ist noch so viel Luft nach oben offen.

MEIN TIPP FÜR DICH

  • Sei Dir bewusst, dass Du noch nicht vollkommen in der Selbstliebe bist, wenn Du noch Teile von Dir zurückstößt und wenn Du erkennst, dass Du noch Hass auf das, was Dir widerfahren ist, in Dir trägst. Denn diesen Hass richtest Du vor allem gegen Dich selbst.
  • Lass Dir helfen von einem Profi, der weiß, welche Knöpfe er bei Dir drücken muss, um Dich Dir selbst näherzubringen.
  • (Für alle, die mehr bei mir machen wollen, wir überarbeiten gerade einiges und dann kommen unsere neuen Kurse)

MEINE ERKENNTNIS FÜR MICH:

Fertig werde ich nie sein. Wenn ich in einem gewünschten Zustand angekommen bin, dann kommen neue Herausforderungen, die mir meinen Weg weisen und mir zeigen, woran ich noch arbeiten darf.

Doch in der Selbstliebe zu ruhen und zu wissen, egal was passiert, die Liebe zu mir selbst kann mir keiner nehmen, ist ein wunderbares und tief verbundenes Gefühl zu mir selbst. Ein Gefühl, was mir keiner nehmen kann und was mir auch keiner geben kann, außer mir selbst.


Deine Mariam

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