Wie Du als Alleinerziehende Deine Zeit besser nutzt

Von karsten | Alleinerziehend, na und!

Mrz 13

Ich bin gerade bei meiner Freundin und ihrer Familie. Plötzlich wieder mittendrin im Thema Schule und Co., stelle ich wieder eines fest. Die meisten Alleinerziehenden haben doch mehr Zeit für sich, als sie denken.

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Meine Freundin hat Glück, sie hat einen tollen Mann und der sieht sich sehr in der Rolle des Vaters und gibt ihr auch viel Freiraum. Wir haben Zeit gemeinsam als Mädels auch mal was zu unternehmen oder wegzufahren.

Doch in den meisten Ehen ist es doch anders. Meistens arbeitet die Frau Vollzeit, kümmert sich ab Nachmittag um die Kinder und auch um Haushalt und Co. und abends versucht sie noch gute Ehefrau zu sein.

Die Vorstellung von Emanzipation ist doch da ordentlich schiefgelaufen.

Wir Frauen können zwar arbeiten, was wir wollen, doch oft bleibt der Rest doch auf der Strecke und in alten Mustern. Was bedeutet, wir haben eine Doppelbelastung statt einer Entlastung.

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Klar, es gibt Gott sei Dank auch immer mehr Männer, die sich für die Kindererziehung mitverantwortlich fühlen und auch viel abnehmen. Das sind dann oft die Ehen, die heutzutage auch halten.

Durch meine Coaching Arbeit ist das Ergebnis bei den Alleinerziehenden meistens allerdings, dass sie sich gerade deswegen getrennt haben oder verlassen wurden.

Alles blieb an ihnen hängen und sie waren durch den Job doppelt belastet, die Ehe bzw. Partnerschaft blieb auf der Strecke. Ganz zu schweigen von den eigenen Bedürfnissen, die man als Individuum hat.

Plötzlich im Alltag eines alleinerziehenden Elternteils angekommen, fühlen sich vor allem:

Mütter oft als Opfer.

  • Doch sind sie das wirklich?
  • Ist es wirklich so, dass sie alles alleine wuppen müssen und gar keine Zeit mehr für sich haben?
  • Sie nur noch ausgebrannt vom Leben sind?
Ich sage: „Achtung hier steckt ein großes Muster der Gesellschaft drin, womit die Alleinerziehenden sich selbst keinen Gefallen tun!“

Immer dann, wenn ich mit den Müttern ausarbeite, wie die Zeit den tatsächlich ist, dann stellen sie mit Verwunderung und auch oft Erstrecken fest, dass sie mehr Zeit als vorher haben!

Klar, es gibt auch hier die Väter die sich gar nicht kümmern und wo die Mütter keine Eltern oder andere Verwandte haben, die sie regelmäßig entlasten.

Das ist aber einen extra Blogartikel wert. Doch schauen wir uns die an, die einen Vater haben, der sich um die Kids kümmert. Dann heißt es doch in der Regel 2 Wochenenden im Monat frei.

Jetzt sagst Du vielleicht, dass Du in der Zeit bügeln musst, die Fenster putzen musst oder für die Woche alles vorbereiten muss. Vielleicht steht auch noch Arbeit an, die Du mit nach Hause genommen hast.

Doch müssen wir das wirklich alles machen?

Plagen Dich nicht viel mehr der Druck und das schlechte Gewissen, dass Du alles perfekt machen willst? Wie wäre es denn, wenn Du Dich an diesen freien Wochenenden einfach mal Dir widmest und die Dinge, Dinge sein lässt?

Vielleicht denkst Du Dir, dass das doch nicht geht, dass Du Deine Verpflichtungen hast.

  • Wem gegenüber denn?
  • Deinem Ex?
  • Der, der Dir vielleicht immer noch ein schlechtes Gewissen macht?
  • Oder Deiner Mutter gegenüber, die Dir das Gefühl gibt, Dein Leben nicht im Griff zu haben?
  • Dem Chef, dem Du beweisen willst, dass Du mehr leisten kannst, als die Arbeitskollegen ohne Kinder?

Die Personen und Themen kannst Du beliebig austauschen. Denn egal wer es ist, die Kinder sind es sicherlich nicht. Und Du selbst schon mal gar nicht. Denn wenn Du zufrieden wärst damit, dann würdest Du ja kein Leid spüren.

Kinder sind einfach froh, wenn sie Eltern haben, die ausgeglichen und entspannt sind.

Die Frage ist ja auch, ob wir unseren Kindern wirklich vorleben wollen, dass Stress der richtige Weg für den Alltag ist? Wieso also nutzen wir die Zeit, wo die Kinder nicht da sind, für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Zeit und Energie tanken für die Tage die dann wiederkommen.

Wären wir nicht viel gesünder und ausgeglichener, wenn wir auch mal runterfahren, uns die Zeit geben, die wir zur Regeneration brauchen. Wie wäre es, wenn Du Dir all das erlauben würdest?

Dafür musst Du allerdings aufhören, es anderen recht machen zu wollen. Denn die leben nicht Dein Leben, sondern können ihr Leben leben.

Nutze also die Zeit, die Du hast, für Dein Leben und das, was Dir gut tut, denn die Zeit gibt Dir keiner zurück.

MEIN TIPP FÜR DICH

  • Wenn Du das nächste Mal wieder an einem freien Wochenende oder Abend gestresst bist, dann frag Dich doch mal, wem Du es gerade recht machen möchtest und was Du damit erreichst?
  • Überlege was Du stattdessen gern machen würdest und warum Du genau das nicht tust.
  •  Und dann mach es einfach mal und schaue wie es Dir dann geht.

MEINE ERKENNTNIS FÜR MICH:

Ich bin froh, dass ich als Alleinerziehende auch immer wieder Zeit für mich eingeplant habe. Heute wäre ich froh, wenn ich früher von all den Techniken, die zum Umdenken beigetragen haben, gewusst hätte. Sicherlich hätte ich meiner Tochter einiges an Drama ersparen können.

Doch es kommt, wie es kommt und nicht wie es im Nachhinein besser gewesen wäre.

Ich freue mich, wenn Du mir dazu schreibst, was Dich bewegt und wie Du das siehst. Teilen und Likes sind natürlich auch erwünscht.

Deine Mariam

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